Gescheitert: Der kleine Nils und die große Welt

Ein Jahr ist es her, da hat die SPD im Land die Wahl verloren. Platz 3 hinter CDU und Grünen, das war schwach. Für eine Regierungsbeteiligung hat es zwar gereicht, aber eben nur als Juniorpartner. Das war bitter. Für die angebliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe hat die SPD neue Ministerien erfunden und überall Stellen für ihre Leute geschaffen – das war teuer. Und die Bilanz?

Das Scheitern bei der angeblichen „Schlecker-Rettung“ hat gezeigt, SPD-Stratege Nils Schmid kann wirtschaftpolitisch nicht punkten. Ihm fehlt Durchsetzungsstärke und manche sagen auch ökonomischer Sachverstand (hier der Faktencheck-Schnellbeweis). Innerparteilich muss Schmid immer wieder von SPD-Fraktionschef Schmiedel eingefangen werden und beispielsweise beim Griff in die Geldbeutel der Beamten seine Meinung „korrigieren“. Ganz ähnlich lief es bei der von ihm und MP Kretschmann geplanten „politischen Säuberung“ der Regierungspräsidien. Erst mutige Ankündigungen und jetzt sorgt selbst die übrig geblieben Zwangsabsetzung in Südbaden noch für Ärger mit den eigenen SPD-Bürgermeistern (Faktencheck-Schnellbeweis). Und die Liste geht weiter: Bei der Personalauswahl griff Schmid mehrfach daneben (siehe  Kultusministerin Warminski-Leitheußer und der Integrationsministerin Bilkay Öney) und die Stuttgarter SPD kann trotz Mithilfe des von Schmid geführten Landesverbandes bis heute keinen brauchbaren OB-Kandidaten präsentieren.

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