180° Wende bei Winne Hermann?

Selbst der Verkehrsminister überholt sich jetzt selbst.

Im Oktober 2010 kritisierte Winne Hermann in einer Aktuellen Stunde im Bundestag, dass die Planfeststellung zur Neubaustrecke noch nicht abgeschlossen sei: „Wenn Sie das Planfeststellungsverfahren wirklich ernst nehmen, dann muss es auch einen Punkt geben, wo es heißt: So geht es nicht.“ (Faktencheck-Schnellbeweis: Plenarprotokoll 17/64 des Deutschen Bundestags, Seite 6755) Für Hermann schien es klar zu sein, dass man so überhaupt gar nicht bauen dürfte.

Mittlerweile ist Winne nicht mehr im Bundestag, sondern von Winfried Kretschmann mit einem Ministerposten für sein lautes Getöse um Stuttgart 21 belohnt worden. Vor wenigen Tagen hat Winne Hermann jetzt selbst den ersten Spatenstich für die Neubaustrecke gemacht und scheint sich zwischenzeitlich nicht mehr wirklich an das erinnern zu wollen, was er vor nicht mal zwei Jahren im Bundestag verzapft hat. Denn in einem Interview in der Stuttgarter Zeitung gestand er jetzt ein: „Bei allen großen Bahnprojekten haben wir die Situation, dass mit den Arbeiten begonnen wird, bevor die Planfeststellung für das gesamte Projekt vorliegt. […] Das Land hat hier keine Einflussmöglichkeiten.“ (Hier geht es zum Faktencheck-Schnellbeweis)

Besinnt sich Winne Hermann nach einem Jahr in Regierungsverantwortung nun eines besseren oder sieht auch er einfach endlich ein, dass er jahrelang schlichtweg falsch lag?

Faktencheck-Fazit: Überall in der Landesregierung gibt es ein Jahr nach der Landtagswahl 180°-Wenden. Die Wähler wurden vorsätzlich getäuscht und hinters Licht geführt. Einziges Ziel der grünen Meinungsmacher war es, an die Macht zu kommen – um jeden Preis.

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