Grün-Rot: Wasser predigen, Wein saufen

faktencheck wasser-weinEs war einmal eine Partei, die mit erhobenem Zeigefinger und hohen moralischen Ansprüchen die Gesellschaft verändern wollte. Man nannte sie: die Bündnis90/die Grünen.

Könnte so der Anfang eines Märchens lauten? Oder doch eher der einer Horror-Geschichte, in der sich die „Rebellen des Guten“ als die wahren Bösewichte herausstellen? Von ihren hohen Ansprüchen an andere haben die Grünen jedenfalls nichts verloren, was sie bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit zeigen. Leider legen sie diese Maßstäbe aber nie an sich selbst an, sondern nehmen für sich andere Kategorien in Anspruch. So wurde ausgerechnet der Grünen-Chef Anton Hofreiter bei Steuerhinterziehung erwischt, die er nur kurze Zeit zuvor noch als schlimme Straftat und „Doppelmoral der Wirtschaftsbosse“ geißelte (Faktencheck-Beweis). Ein Einzelfall? Keineswegs. Auch die baden-württembergische Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl hat lieber Steuern hinterzogen als ihren Zweitwohnsitz ordnungsgemäß anzumelden. Noch mindestens 6 weitere grüne Abgeordnete haben den Staat auf diese Art hintergangen (Faktencheck-Beweis). Bei der fünfmal so großen CDU-Fraktion ist bisher nur ein einziger zahlungssäumiger Abgeordneter entdeckt worden, bei der SPD sind es zwei. Dafür langen SPD-Abgeordnete auf Landesebene ordentlich zu: zuletzt wurde der Fraktionschef Claus Schmiedel zu einer Strafe von 17.500 € verurteilt – natürlich wegen Steuerhinterziehung (Faktencheck-Beweis).

Geld gibt Grün-rot am liebsten aus, wenn es anderen gehört: so will SPD-Finanzversager Nils Schmid eventuelle Zuweisungen der Bundesregierung schon ausgeben, bevor die genaue Summe überhaupt feststeht – und muss sich dafür sogar Schelte von SPD-ler aus Berlin anhören (Faktencheck-Beweis). Ob das Geld eigentlich zweckgebunden ist, interessiert Herrn Schmid dabei nicht.

Aber nicht nur beim Thema Geld erweisen sich Grüne und Rote als Pharisäer, vor allem beim angeblichen Herzensthema Transparenz macht die Landesregierung eine sehr schlechte Figur: Innenminister Reinhold Gall hat laut Berichten bei der Besetzung von wichtigen Posten in der Polizei bei der Ausschreibung getrickst, um bestimmten Bewerbern bessere Chancen zu verschaffen. (Faktencheck-Beweis). Solche Amigo-Spielchen kannte man sonst vor allem von der SPD als sprichwörtlichen Kölner Klüngel (Faktencheck-Beweis). Aber vielleicht haben die Roten in Baden-Württemberg da von ihrem grünen Regierungspartner gelernt, die ja kurzerhand ihre Parkschützer-Freunde an allen Sparvorhaben vorbei ins Verkehrsministerium geholt hatten (zur Erinnerung: Faktencheck-Beweis).

Faktencheck-Fazit: Grüne und Rote predigen regelmäßig Wasser, während sie gleichzeitig Wein saufen. Diese Doppelmoral zieht sich von der Gemeinde-Ebene bis hinauf nach Europa (Faktencheck: Schulz gegen Duschkopfregelung, die er selbst mit beschlossen hat). Wer Parteien wählen will, die sich an ihren eigenen Ansprüchen messen lassen, der muss einen großen Bogen um diese beiden machen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Finanzen, Grüne, Transparenz veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Grün-Rot: Wasser predigen, Wein saufen

  1. Edward-Errol Jaffke sagt:

    Na, wer hätte dies gedacht!!

    Die „Verbotspartei“, welche so von Ihren Ansätzen so überzeugt ist, dass sie den Bürgern es notfalls gesetzlich verordnen will. s. z.B. den fleischfreien Wochentag.

    Dass sie personell schnell reagiert haben, zeigt die Besetzung von vollbeamteten Stellen in der A 15 Spitzenbesoldung. So bringt man Parteifreunde unter und dafür werden dann andere, die nicht einmal ein Parteibuch haben, in den einstweiligen Ruhestand bei vollem Gehalt geschickt.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>