Tote Rehe im Ländle wegen der Grünen?

Faktencheck-KSGEs war einmal ein Ländle, in dem Mensch und Tier friedlich und nach erprobten Regeln zusammen lebten. Doch dann kam eine grün-rote Landesregierung und änderte diese Regeln… Seit drei Monaten gilt das neue Jagdgesetz in Baden-Württemberg, das einige Neuerungen parat hält:

  • Tiere werden in mehreren Stufen von jagbar (Nutzungsmanagement) – wie Rehe oder Wildschweine – bis geschützt (Schutzmanagement) – wie Auerhuhn oder Wanderfalke – eingeteilt
  • Viele Jagdfallen werden verboten
  • Das Abschießen streunender Tiere wird untersagt
  • Es soll ab 1.4. 2016 ein Fütterungsverbot geben
  • Von 2017 an darf nur noch bleifreie Munition verwendet werden
  • Eine allgemeine Jagdruhe vom 1. März bis 30. April wird eingeführt

(Faktencheck-Beweis)

Die Jagdverbände laufen dagegen auch nach der Einführung noch Sturm, in der Bevölkerung scheint dieses Gesetz aber unbeachtet zu bleiben. Man sehe ja keine Veränderung, von daher könne es schon nicht so schlimm sein, heißt es dann.

Es wäre schön, wenn das stimmen würde. Doch leider ist es wie so oft bei grünen Gesetzen: das Gift wirkt langsam.
Die langen Jagdruhezeiten entfalten erst nach und nach ihre zerstörerische Wirkung, da ein Bestandsmanagement der Wildtiere massiv erschwert wird und die Kapazitäten der Waldflächen, Tiere zu ernähren, sich zunehmend erschöpfen.

Ironischerweise tritt der Paragraph, der das Füttern von Rehen etc. verbietet, erst ab 1. April 2016 in Kraft, also zwei Wochen nach der Landtagswahl. „Ministerpräsident Winfried Kretschmann fürchtet wohl, dass Bambi-Kadaver seine grünen Wähler erschrecken“, schreibt Roland Tichy, und trifft damit möglicherweise den Nagel auf den Kopf, denn durch Jagdruhe und Fütterungsverbot werden zukünftig viele Wildtiere einfach verhungern (Faktencheck-Beweis) .

Faktencheck-Fazit: Die Grünen stellen Verbote wie so oft über vernünftige Regelungen und schaden so Mensch und Tier, statt zu helfen. Wer Tiere liebt, sollte sich schnell andere Parteien suchen!

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